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Die wichtigsten Infektionserkrankungen beim Hund

1. Die Hundestaupe

Eine lebensbedrohende Krankheit ausgelöst durch eine Virusinfektion, in der Regel noch verschlimmert durch sekundäre bakterielle Invasion. Die Anfangszeichen der Erkrankung sind Husten, begleitet von Fieber, Lethargie, Appetitmangel, gerötete Augen, laufender Nase, geräuschvollem Atmen und manchmal Durchfall und Erbrechen. Danach nach einigen Wochen treten nervöse Merkmale auf, nervöse Zuckungen, Krampfanfälle oder Paralyse. Häufig begleitet von einer Verdickung der Ballen und der Nase.

Wenn bei Hunden nervöse Merkmale auftreten, ist eine völlige Genesung ausserordentlich unwahrscheinlich.

2. Infektiöse Hundehepatitis

Diese hochansteckende Krankheit wird durch ein hundliches Adenovirus ausgelöst. Es gibt keine Verbindung zur menschlichen Hepatitis. Vorwiegend werden Junghunde im ersten Lebensalter angesteckt, aber alle Altersstufen sind empfänglich. Die wichtigsten Anfangsmerkmale bestehen aus allgemeinem Unwohlsein, mangeldem Appetit, blasser Bindehaut und Zahnfleisch, stark erhöhter Temperatur; Erbrechen, Durchfall, Magenschmerzen. Dabei kann sich das Weiße im Auge gelb färben.

3. Leptospirose

Diese Krankheit wird durch eine Bakteriengruppe namens Leptospires ausgelöst. Die Bakterien werden von Ratten übertragen und gehen auf Hunde über, die Ratten töten oder mit totem Raubzeug spielen. Hunde können sich auch über Rattenurin am Boden, in Pfützen oder Wasserschüsseln infizieren. Charakteristisch für diese Erkrankung ist hohes Fieber, starker Durst, erhöhte Urinfrequenz, Bauchschmerzen, Depressionen, möglicherweise Geschwürbildung im Fang, belegte Zunge, blutiger Durchfall, Gelbsucht und laufendes Erbrechen.

Leptospires werden während dieser Krankheit über den Hundeurin ausgeschieden, befallene Hunde können möglicherweise monatelang nach allgemeiner Erholung noch andere Hunde und auch Menschen anstecken. Bei der Betreung des kranken Hundes ist besondere Hygiene unerlässlich, vor allem bei der Beseitigung von Urin.

4. Canine Parvovirus Infektion

Bei dieser Krankheit gibt es zwei Formen, die Canine Parvovirus Myocarditis und die Eingeweideform von Canine Parvovirus Infektion. Bei der ersteren kollabieren plötzlich anscheinend gesunde Welpen und sterben mitten im Spiel, wenn ihre Mutter nicht gegen diese Krankheit schutzgeimpft oder früher selber infiziert war. Sie kann keinen Schutz an ihre Welpen weitergeben und der Herzmuskel der Welpen wird geschwächt oder vollkommen zerstört.

Die zweite Form ist die weitverbreiteste, sie befällt Hunde ab der vierten Woche bis ins hohe Alter. Die Merkmale dieser Krankheitsform sind Depression, schweres laufendes Erbrechen, Magenschmerzen, Verweigerung von Futter und Wasser, sehr starker Durchfall, oft mit Blut durchsetzt.

Die CPV Infektion verläuft in der Regel rapide, überlebt der Hund, zeigt er bereits vier oder fünf Tage nach Beginn der Krankeit deutlich Besserung. Werden Welpen stark vom CPV befallen, kann sich das Wachstum verzögern, könnte das Jungtier bis zu einem Jahr völlig kahl sein. Das Verdauungssystem befallener Welpen wird immer empfindlich bleiben, viele Hunde werden nie zu völlig gesunden Haustieren.

Es ist ausserordentlich schwierig den Virus aus Haus und Hof auszurotten, wenn ein einzelner Junghund an CPV auf dem Grundstück gestorben ist, wäre es von daher vernünftig mindestens 6 Monate zu warten, ehe man sich einen neuen Hund zulegt.

5. Zwingerhusten

Diese Krankeit wird durch eine komplexe Mischung von Viren und Bakterien ausgelöst, die bei jedem Ausbruch variieren können. Dadurch ist es für empfindliche Hunde möglich, dass sie mehr als einmal je Saison erkranken, andere haben jedes Jahr erneut Zwingerhusten.

Grundsätzlich wird diese Erkrankung, wenn sich unter einem Dach viele Tiere versammeln, von Hund zu Hund übertragen, es ist aber auch möglich das Einzelhunde erkranken. Die Hunde infizieren sich durch Einatmen infizierter in der Luft liegender Partikel.

Das wichtigste oft einzige Merkmal ist hartnäckiger harter Husten, der so klingt, als stecke dem Hund ein Knochen in der Kehle. Bei einigen Hunde tritt Ausfluss aus Augen und Nase auf, auch Mandelentzündung. Betroffene erwachsene Hunde bleiben dabei relativ fröhlich, ihre Körpertemperatur ist dabei normal, sie fressen weiter wie gewöhnlich. Bei Welpen und Junghunden verläuft die Krankeit aber komplizierter, sekundäre Lungenentzündung kann dabei zum Tode führen.

Schutzimpfungen

Heute ist es glücklicherweise möglich, Hunde gegen alle vorstehend beschriebene Krankeiten durch eine prophylaktische Impfung zu schützen. Schutzimpfungen bieten die Möglichkeit dafür zu sorgen, dass der Hund fit und gesund bleibt. Eine regelmäßige jährliche Routineuntersuchung auf Krankheiten beim Tierarzt kann gleichzeitig mit der Auffrischungsimpfung geschehen.

meine Quelle das Buch: Die Hündin von J.M. Evans und Kay White

 

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