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Etwas über die Rasse Australian Shepherd

Es gibt unseres Erachtens nur sehr wenig Hunderassen, die so unterschiedlich im Erscheinungsbild sind, wie der Australian Shepherd und das nicht nur wegen den vier Farbschlägen, sondern auch von der Größe und dem Gebäude her. Das kommt daher, daß erst 1976 in den USA vom ASCA ein gemeinsamer Rassestandart erarbeitet wurde, die Aussies also noch eine recht junge Hunderasse sind, obwohl sie schon im 19. Jahrhundert die Siedler im Wilden Westen auf ihrem Weg begleiteten und deren Vieh hüteten. Die Aussies kommen nicht aus Australien, wie man dem Namen nach annehmen könnte, sondern aus den USA. Im 19.- und Anfang des 20. Jahrhunderts kamen große Herden Merinoschafe aus Australien in die USA und deren Schäfer brachten die unterschiedlichsten Hütehundrassen mit. Aus diesen verschiedenartigen Rassen entstand schließlich der Australian Shepherd, auch liebevoll little blue dog genannt und daher der irreführende Name: Australian Shepherd. Es gibt einen Spruch der den Aussie zutreffend beschreibt:
Der Aussie ist deshalb so einer wunderbarer Hund,
weil ALLE etwas dazu gegeben haben, und zwar
jeder nur seine besten Eigenschaften.

Bei den Indianern galten sie als heilig wegen ihrer oftmals unterschiedlichen Augenfarben. Sie nannten die Aussies: the ghost eyed one. Damals wurde mehr auf Arbeitsleistung und nicht auf Aussehen geachtet. Erstmals Aufsehen in der amerikanischen Öffentlichkeit erregte in den 50iger und 60iger Jahren, Jay Sisler mit seinen Hunden Sislers Shorty und Sislers Stub, er führte mit den Aussies auf zahlreichen Rodeos eine Trickdognummer vor. Seine Darbietungen waren sehr beliebt und die Zuschauer, darunter auch Viehzüchter, bewunderten die Fähigkeiten seiner Hunde. So blieb es nicht aus, dass Sisler oft nach der Herkunft seiner Hunde befragt wurde, bis er sich schliesslich entschloss, einge Würfe zu züchten und zu verkaufen. Seine Rüden Keeno und Tuscons Joe stellte er vielen Schafzüchtern zum Decken ihrer Hündinnen zur Verfügung. Er legte somit den Grundstein für die gezielte Reinzucht des Australian Shepherd. 1972 eröffneten die zwei grössten Zuchtvereine, der Australian Shepherd Club of America und die International Australian Shepherd Association ihre Zuchtbücher und schliesslich 1991 der American Kennel Club für diese Rasse!

Westernreiter brachten in den 70iger Jahren die Aussies mit nach Deutschland. Heute sind diese Hunde in Deutschland keine Seltenheit mehr und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Der Aussie ist ein mittelgroßer Hund, der sich wegen geringem Jagdtriebes sehr gut als Reitbegleithund eignet. Im Hundesport bei Agility, Breitensport Flyball oder Obedience ist der Aussie in seinem Element. Die Hunde eignen sich Dank ihrer hohen Intelligenz als Rettungs-Begleit-Behinderten- ja sogar als Blindenhunde oder aber einfach nur als geliebte Familienhunde für aktive Menschen.

Beschäftigt man sich nun mit dem Gedanken einen Aussie zu kaufen, ist es ratsam, mehrere Hunde anzuschauen, dies kann man am besten auf einer Hundeschau. Der ASCD veranstaltet einige Male im Jahr Conformation Showen und auch bei den VDH Schauen sind die Aussies vertreten.

Die Aussies haben eine lange Geschichte, wurden aber erst 1996 vom FCI als Rasse anerkannt, der dabei weitgehends den Rassestandart des American Kennel Club übernommen hat! Wie gelehrig und ausserordentlich intelligent diese Hunde sind, seht ihr in diesen zwei Filmchen über Jay Sisler die wir bei Your Tube gefunden haben!

Wer mehr und ausführlicher etwas über die Rasse lesen möchte hier unser Büchertipp: Der Australian Shepherd, ein Handbuch für eine nicht ganz gewöhnliche Hunderasse von Ulrich Börner erschienen im Kierdorf Verlag! Für alle die englisch sprechenden Leser empfehlen wir das Buch: All About Aussies von Jeannne Joy Hartnagle , the complete Handbook on Australian Shepherd Dogs!

 

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